Mädchen im Wasser

Fragen über die Vergangenheit

Das Hauptinteresse der Forscher und Medien an der Osterinsel sind sicherlich die weltberühmten Steinfiguren, Moais genannt. Wie wurden sie hergestellt, über die Insel transportiert und auf den Plattformen, Ahu genannt, aufgestellt? Auch gibt es großes Interesse an den Rongo Rongo Tafeln, deren Zeichen und Symbole – vermutlich keine Schrift – bis heute nicht entziffert sind.

Auf dieser Insel seit vielen Jahren lebend und mich täglich mit Kosmetik auseinandersetzend, stelle ich (Petra, Gründerin der Kosmetikmarke Anakena) mir natürlich oft Fragen über andere, profanere Themen: Wie haben die Menschen früher hier gelebt? Welche Schönheitsideale hatten sie? Wie pflegten sie ihren Körper? Wie schnitten sie ihre Haare und Nägel? Dadurch, dass die indigene Bevölkerung so lange völlig isoliert auf dieser kleinen Insel inmitten des südpazifischen Ozeans lebte, müssen sie auch Experten der Naturmedizin gewesen sein. Was sie gegessen haben, ist erforscht. Wo und wie angebaut wurde, auch. Auch weiß man viel über ihre Tattoos. „Kleidung“ wurde hauptsächlich aus Mahute, der Rinde des Strauches Broussonetia papyrifera, und Federn hergestellt. Kiea, eine Tonerde, die in den verschiedensten Farbtönen auf der Insel zu finden ist, diente unter anderem zur Körperbemalung.

Es gibt nur mündliche Überlieferungen, aber leider konnte ich bis jetzt über das Thema Körperpflege, Schönheitsideale, Moden, etc. vergangener Zeiten nicht viel herausbekommen.

Die hier zu sehenden Zeichnungen stammen von Gustavo Bórquez Paoa, einem sehr bekannten und international geschätzten Rapa Nui Künstler, der für unsere Kosmetikmarke zahlreiche Zeichnungen angefertigt hat.

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